Phenylmilchsäure

Phenylmilchsäure ist schon mehrmals in der belebten Natur aufgefunden worden. Verschiedene Bakterien vermögen Phenylalanin [4] zu Phenylmilchsäure abzubauen; so bilden Oidium lactis [2]  und B. proteus [3] aus d,l-Phenylalanin die rechtsdrehende, B. subtilis [5] die linksdrehende Phenylmilchsäure. Im menschlichen und tierischen Organismus wird die in größeren Mengen verabreichte Phenylbenztraubensäure [6] in die linksdrehende Form umgewandelt. Bei Patienten, die an einer besonderen Form der Intelligenzminderung leiden, die mit einer Stoffwechselstörung, der Ausscheidung von Phenylbrenztraubensäure verbunden ist (Phenylketonurie [7]), nimmt nach Belastung mit Phenylmilchsäure der Phenylalaningehalte des Blutes zu.
Isolierung von (−)‐Phenylmilchsäure und Phenylbrenztraubensäure aus Menschenharn bei Imbecillitas phenylpyruvica [1].

3-Phenyllmilchsäure (PhLA) ist eine antimikrobielle Breitbandverbindung, die wirksam gegen Bakterien und Pilze ist. PhLA existiert in zwei chiralen Isomeren, L-PhLA und D-PhLA. die eine antimikrobielle Aktivität aufweisen. D-PhLA weist eine höhere antimikrobielle Aktivität auf als L-PhLA und damit erhält es als Lebens- und Futtermittelzusatzstoff große Aufmerksamkeit als Antibiotika, die die mikrobielle Kontamination kontrollieren und dadurch die Haltbarkeit von Lebensmitteln und Lebensmittelzutaten erhöhen.” Aus: “Phenyllactic acid: a potential antimicrobial compound in lactic acid bacteria“, Journal of Bacteriology & Mycology: Open Access, Volume 2 Issue 5 – 2016.

Stand vom [last-modified]. 

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Synonyme:
Phenylmilchsäure, Phenyl-Milchsäure, D-Phenylmilchsäure, L-Phenylmilchsäure d-Phenylmilchsäure, l-Phenylmilchsäure,
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