In form eines Gehirns zugeschnittenes Baumgeäs, sieht aus wie die angiographische Darstellung der Blutgefäße des Gehirns.

Wie der Darm neurologische Erkrankungen beeinflusst

Info
[ps2id id=’top2′ /]
Der Beitrag enthält 287 Worte
ungefähre Lesezeit: 2 Minuten
Update: 30. Nov 2018 @ 9:50 pm
CC BY-SA 3.0 
Kurz-URL: https://w3punkt.de/022
Forscher identifizieren die Hauptakteure der Darm-Gehirn Verbindung und ihre Rolle im Fortschreiten der Erkrankung.

Nebenprodukte der Mikroorganismen im Darm beeinflussen die Progression neurodegenerativer Erkrankungen.

Diese Arbeit definiert einen Weg mögliche neue Therapien für die Multiple Sklerose zu entwickeln.

Die Forschung konzentrierte sich auf den Einfluss der Darmmikroben auf zwei Zelltypen die eine Hauptrolle im zentralen Nervensystem spielen, die Mikroglia und die Astrozyten.

Mikroglia sind ein integraler Teil des Immunsystems, sie durchsuchen das Zentrale Nervensystem und eliminieren Plaques, beschädigte Zellen und andere Stoffe, die entfernt werden müssen. Aber die Mikroglia kann auch Stoffe sekretieren, die neurotoxische Eigenschaften auf die sternenförmigen Gehirnzellen, die Astrozyten haben. Diese Schädigung könnte zu vielen neurologischen Erkrankungen, die Multiple Sklerose eingeschlossen, beitragen.

Es gab schon Studien, die eine entzündungsfördernde Eigenschaft von manchen Nebenprodukten der Mikroorganismen erklärten. Diese Studie ist die erste, die über den entzündungshemmenden Einfluss von Produkten der Mikroorganismen spricht.

… dass das Nebenprodukt, welches die Mikroben beim Abbau von Tryptophan in der Nahrung produzieren, die Entzündung im Gehirn durch ihren Einfluss auf die Mikroglia begrenzt!

Das Team schreibt, dass das Nebenprodukt, welches die Mikroben beim Abbau von Tryptophan in der Nahrung produzieren die Entzündung im Gehirn durch ihren Einfluss auf die Mikroglia begrenzt.

Diese Stoffe können die Blut-Hirn-schranke durchqueren und Wirkungspfade aktivieren, die die Neurodegeneration begrenzen.

Die Aktivierung dieses Wirkungspfades wurde kürzlich auch mit der Alzheimer Erkrankung und dem Glioblastom in Verbindung gebracht.

Die Forscher planen weitere Studien über die Verbindung zu neurologischen Erkrankungen und sie optimieren kleine Moleküle als auch Probiotika um zusätzliche Elemente zu finden, die an diesem Wirkungspfad teilhaben, und so vielleicht zu neuen Therapien führen könnten.

Quellen & Tiefen

How the gut influences neurologic disease

Die Texte in eventuell vorhandenen Tooltip-Fenstern entstammen der Wikipedia.
Das Titelbild stammt von http://pixabay.com/en/users/GDJ

Verwandte Beiträge

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.