Wie der Darm neurologische Erkrankungen beeinflusst

Nebenprodukte der Mikroorganismen im Darm beeinflussen die Progression neurodegenerativer Erkrankungen

Forscher identifizieren die Hauptakteure der Darm-Gehirn Verbindung und ihre Rolle im Fortschreiten der Erkrankung.

Nebenprodukte der Mikroorganismen im Darm beeinflussen die Progression neurodegenerativer Erkrankungen.

Diese Arbeit definiert einen Weg mögliche neue Therapien für die Multiple Sklerose zu entwickeln.

Die Forschung konzentrierte sich auf den Einfluss der Darmmikroben auf zwei Zelltypen die eine Hauptrolle im zentralen Nervensystem spielen, die Mikroglia und die Astrozyten.

Mikroglia sind ein integraler Teil des Immunsystems, sie durchsuchen das Zentrale Nervensystem und eliminieren Plaques, beschädigte Zellen und andere Stoffe, die entfernt werden müssen. Aber die Mikroglia kann auch Stoffe sekretieren, die neurotoxische Eigenschaften auf die sternenförmigen Gehirnzellen, die Astrozyten haben. Diese Schädigung könnte zu vielen neurologischen Erkrankungen, die Multiple Sklerose eingeschlossen, beitragen.


Lesen sie mehr dazu: Konkretes zum Mikrobiom des Darmes und der Wirkung von Probiotika

Es gab schon Studien, die eine entzündungsfördernde Eigenschaft von manchen Nebenprodukten der Mikroorganismen erklärten. Diese Studie ist die erste, die über den entzündungshemmenden Einfluss von Produkten der Mikroorganismen spricht.

… dass das Nebenprodukt, welches die Mikroben beim Abbau von Tryptophan in der Nahrung produzieren, die Entzündung im Gehirn durch ihren Einfluss auf die Mikroglia begrenzt!

Das Team schreibt, dass das Nebenprodukt, welches die Mikroben beim Abbau von Tryptophan in der Nahrung produzieren die Entzündung im Gehirn durch ihren Einfluss auf die Mikroglia begrenzt.

Diese Stoffe können die Blut-Hirn-Schranke durchqueren und Wirkungspfade aktivieren, die die Neurodegeneration begrenzen.

Die Aktivierung dieses Wirkungspfades wurde kürzlich auch mit der Alzheimer Erkrankung und dem Glioblastom in Verbindung gebracht.

Die Forscher planen weitere Studien über die Verbindung zu neurologischen Erkrankungen und sie optimieren kleine Moleküle als auch Probiotika um zusätzliche Elemente zu finden, die an diesem Wirkungspfad teilhaben, und so vielleicht zu neuen Therapien führen könnten.

Bewerten, Quellen&Tiefen, Bild&Ton, Weiterverwenden, Verwandtes, Socials, Info-Krümel

BewertenQuellen&TiefenBild&TonRepublishVerwandtesSocial MediaInfo-Krümel

Wie informativ war der Beitrag für Sie?

Klicken Sie zur Bewertung auf ein Symbol!

Durchschnittliche Bewertung / 5. Bewertungs-Anzahl:

Es tut uns leid, dass dieser Beitrag für Sie nicht nützlich war!

Lassen Sie uns diesen Beitrag verbessern! Ihr Angaben sind und bleiben anonym und nur für uns lesbar.

Das Titelbild ist von Gordon Johnson auf Pixabay

 
 
Der Beitrag enthält 322 Worte
ungefähre Lesezeit: 2 Minuten
Update: 22. Jun 2019 @ 16:26
CC BY-SA 3.0 
Kurz-URL: https://w3punkt.de/022

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.